GMR-Transport: Goods Movement Reference
Nach dem Brexit wurden neue Regeln für den Transport von Waren zwischen den Niederlanden (EU) und dem Vereinigten Königreich (UK) eingeführt. In vielen Fällen handelt es sich dabei um Transporte nach England. Eine der wichtigsten Anforderungen ist das GMR-Transportsystem, das für Goods Movement Reference steht. In diesem Artikel besprechen wir, was eine GMR ist, warum sie benötigt wird und wie Sie diese für einen reibungslosen Warentransport in das Vereinigte Königreich nutzen können.
Was ist GMR-Transport?
In der Transportwelt ist die GMR (Goods Movement Reference) ein einzigartiger Code, der für jede Warensendung erforderlich ist, die über die Short Straits transportiert wird, wie zum Beispiel durch den Eurotunnel oder mit Fähren. Dies ist Teil des „Goods Vehicle Movement Service“-Systems (GVMS), das von der britischen Regierung eingeführt wurde, um die Zollprozesse nach dem Brexit zu vereinfachen. Das GMR-System ist für Unternehmen, die Waren nach England oder in das Vereinigte Königreich exportieren möchten, obligatorisch und hilft dabei, grenzüberschreitende Verfahren zu digitalisieren und zu beschleunigen.
Warum benötige ich eine GMR?
Das GMR-Transportdokument ist essenziell, da es Zollinformationen bündelt und für eine reibungslosere Abwicklung an der Grenze sorgt. Wenn Sie Waren in das Vereinigte Königreich exportieren, müssen Sie diese Dokumentation ausfüllen und sicherstellen, dass alle Daten korrekt sind. Ohne eine gültige GMR können Sie Ihre Waren nicht über die Grenze bringen. Das bedeutet, dass Transportunternehmen gut vorbereitet sein müssen und über eine EORI-Nummer verfügen müssen, die für die Beantragung einer GMR erforderlich ist.
Wie beantragt man eine GMR?
Die Beantragung einer GMR erfolgt über das Government Gateway-Portal der britischen Regierung. Hier müssen Unternehmen Zolldokumente hochladen und eine GMR genereren. Transportunternehmen können auch Plattformen wie Portbase nutzen, um vor der Abfahrt in das Vereinigte Königreich (UK) Zollformalitäten zu erledigen.
Die Daten, die Sie benötigen:
- EORI-Nummer
- Angaben zur Ladung
- Reisepass (oder Personalausweis) des Fahrers
- Eventuelle Exportgenehmigungen
Wie funktioniert es an der Grenze?
Bei der Ankunft an der Grenze, wie zum Beispiel am Eurotunnel oder an den Fähren, wird der GMR-Barcode gescannt. Dieser stellt sicher, dass der Zoll einfach überprüfen kann, ob die Sendung ordnungsgemäß ist. Der Grenzschutz im Vereinigten Königreich nutzt das GMR-System, um zu verifizieren, ob Waren legal in das Land eingeführt werden dürfen. In Kombination mit dem Eurotunnel Border Pass erfolgt der Grenzübergang schnell und ohne größere Verzögerungen.

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Der Brexit und die Auswirkungen auf den Transport
Die Einführung des GMR-Systems ist eine direkte Folge des Brexits. Seit dem Austritt des Vereinigten Königreichs / Englands aus der Europäischen Union müssen Unternehmen zusätzliche Zollformalitäten berücksichtigen. Für Unternehmen in den Niederlanden und dem Rest der EU ist es daher wichtig, gut vorbereitet zu sein, wenn sie Waren nach England exportieren möchten.
Häufige Fehler bei der GMR
Obwohl das System relativ einfach zu bedienen ist, können gelegentlich Fehler auftreten. Einige häufige Fehler sind:
- Falsche Eingabe der EORI-Nummer
- Falsche Angaben zur Ladung
- Unvollständige Zolldokumentation
Um Probleme zu vermeiden, ist es wichtig, die GVMS-Anforderungen (Goods Vehicle Movement Service) gut zu verstehen und eine korrekte Beantragung der GMR sicherzustellen.
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Kurz gesagt: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete
Ein reibungsloser Warentransport in das Vereinigte Königreich (UK) hängt von der korrekten Anwendung des GMR-Transportsystems ab. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Zolldokumente in Ordnung sind und dass sie die GMR korrekt beantragen, um Verzögerungen an der Grenze zu vermeiden. Mit der richtigen Vorbereitung und der Nutzung von Plattformen wie Portbase können niederländische Unternehmen weiterhin problemlos Waren nach England exportieren.